Bedrucktes Glas – welche Varianten gibt es?

Glas ist auch bedruckbar!

Die Glasflächen an Außenfassaden und Fenstern oder die Abtrennungen von einzelnen Büros können individuell mit einem Druck versehen werden. Hierdurch ergeben sich weitere Möglichkeiten der Gestaltung nach innen und außen.

Einscheibensicherheitsglas (ESG), auch unter dem Markennamen Sekurit bekannt, kann in zwei unterschiedlichen Verfahren dauerhaft bedruckt werden. Das bedruckte ESG kann dann auch weiter zu VSG verarbeitet werden.

Siebdruckverfahren

Auf einem horizontalen Siebdrucktisch wird die Farbe durch ein engmaschiges Sieb mit einer Rakel auf die Glasoberfläche aufgebracht, wobei die Dicke des Farbauftrages durch die Maschenweite des Siebes und den Fadendurchmesser beeinflusst wird. Typisch für den Fertigungsprozess sind je nach Farbe leichte Streifen sowohl in Druckrichtung, aber auch quer dazu sowie vereinzelt auftretende „leichte Schleierstellen“. Die Scheibenkanten bleiben beim Siebdruck in der Regel farbfrei, können jedoch im Saumbereich eine leichte Farbwulst aufweisen, so dass der Hinweis auf freistehende Kanten erforderlich ist. Das Bedrucken ausgewählter Ornamentgläser ist möglich, aber immer mit dem Hersteller abzuklären.

Digitaldruckverfahren

Die keramische Farbe wird mit einem Verfahren, dessen Prinzip einem Tintenstrahldrucker ähnlich ist, direkt auf die Glasoberfläche aufgebracht, wobei die Dicke des Farbauftrags variieren kann. Eine hohe Druckauflösung bis zu 360 dpi ist derzeit möglich. Das Digitaldruckverfahren ist vor allem für komplexe mehrfarbige Rasterdesigns oder Bilder, weniger für einfarbige, vollflächige Bedruckungen geeignet.


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